Barbara Wussow
Barbara Wussow, Tochter des Burgschauspieler-Ehepaares Klausjürgen Wussow und Ida Krottendorf, hat sich von der Lernschwester Elke der “Schwarzwaldklinik” zur charismatischen Hoteldirektorin des “Traumschiffs” entwickelt und ist dabei stets ihrer Leidenschaft für die Schauspielerei und ihrer Familie treu geblieben. Dieser Artikel zeichnet die bewegende Lebensreise der Barbara Wussow nach – von ihren Anfängen bis in die Gegenwart.
Steckbrief: Barbara Wussow
| Aspekt | Informationen |
| Geburtsdatum | 28. März 1961 in München, Deutschland |
| Familie | Ehemann: Albert Fortell (seit 1990); Kinder: Nikolaus (1998) und Johanna Fortell (2005) |
| Berühmte Eltern | Klausjürgen Wussow (Vater) und Ida Krottendorf (Mutter) |
| Beruflicher Durchbruch | Rolle der “Lernschwester Elke” in Die Schwarzwaldklinik (1985-1989) |
| Aktuelle Hauptrolle | Hoteldirektorin Hanna Liebhold im Traumschiff (seit 2018) |
Barbara Wussow damals: Ihre Herkunft und die Anfänge
Barbara Wussow wurde 1961 in München in eine bereits berühmte Schauspielfamilie hineingeboren. Ihr Vater Klausjürgen Wussow und ihre Mutter Ida Krottendorf waren beide erfolgreiche Burgschauspieler. Im Alter von sechs Jahren zog sie mit ihren Eltern nach Wien, wo ihr Vater ans Burgtheater engagiert wurde. Schon früh wurde die künstlerische Ader in ihr geweckt; mit nur vier Jahren besuchte sie eine Ballettschule.
Ihr Werdegang war jedoch alles andere als vorgezeichnet. Nach der Matura im Jahr 1979 studierte sie zunächst Bühnenbild und Kostümbild an der Akademie der bildenden Künste Wien und schloss dieses Studium 1983 als Magistra Artium ab. Während des Studiums arbeitete sie als Assistentin des Bühnenbildners Günther Schneider-Siemssen. Erst danach entschied sie sich, Schauspielerin zu werden, und nahm privaten Schauspielunterricht bei der Burgschauspielerin Susi Nicoletti.
Ihr Debüt feierte sie 1984 an der Seite von Helmut Qualtinger im Theater in der Josefstadt in Wien. Doch der große Durchbruch vor dem Publikum sollte kurz darauf im Fernsehen folgen.
Der Aufstieg zum TV-Star
Ihre erste große Fernsehrolle bekam Barbara 1985 in der ZDF-Erfolgsserie “Die Schwarzwaldklinik”. An der Seite ihres Vaters Klausjürgen Wussow spielte sie die Lernschwester Elke und wurde damit einem Millionenpublikum bekannt. Diese Rolle verkörperte sie bis 1989.
Es folgten zahlreiche weitere Serienrollen, die sie im deutschsprachigen Raum zu einem festen Gesicht im TV machten. Von 1991 bis 1994 war sie in 26 Folgen der Krimiserie “Hecht & Haie” als Sekretärin Vera Busch zu sehen. Auch in Serien wie “Eurocops”, “Blaues Blut” und “Schlosshotel Orth” trat sie auf, wobei sie in letzterer Serie gemeinsam mit ihrem Ehemann Albert Fortell spielte.
Neben ihrer Arbeit für das Fernsehen blieb Barbara Wussow dem Theater stets verbunden. So trat sie 2011 und 2012 bei den Berliner Jedermann-Festspielen als “Buhlschaft” auf und spielte 2015 bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg die Rolle der Señorita Miranda.
Barbara Wussow heute: Familie und neue Wege
Das Privatleben von Barbara Wussow ist von einer langen, glücklichen Beziehung geprägt. 1982 traf sie in Salzburg den Schauspieler Albert Fortell und die beiden wurden ein Paar. 1990 heirateten sie. Die Ehe hielt bis heute und schenkte dem Paar zwei Kinder: Sohn Nikolaus wurde 1998 geboren, und Tochter Johanna Fortell kam 2005 zur Welt. Die Familie steht für Barbara Wussow stets im Mittelpunkt, und sie führt bewusst ein eher zurückgezogenes Leben abseits des Rampenlichts.
Ihre Karriere erlebte einen weiteren Höhepunkt, als sie 2018 die Nachfolge von Heide Keller antrat und im “Traumschiff” als neue Hoteldirektorin Hanna Liebhold an der Seite von Florian Silbereisen eingeführt wurde. Diese Rolle markiert eine der bedeutendsten Hauptrollen im deutschen Fernsehen der letzten Jahre und beweist die anhaltende Beliebtheit von Barbara Wussow beim Publikum. Seitdem ist sie in zahlreichen “Traumschiff”-Folgen zu sehen, darunter Reisen zu Zielen wie den Malediven, Japan, Kapstadt und vielen mehr.

Das soziale Engagement von Barbara Wussow
Neben ihrer schauspielerischen Tätigkeit setzt sich Barbara Wussow auch für wohltätige Zwecke ein. Gemeinsam mit ihrem Bruder Alexander ist sie Botschafterin der Deutschen Kinderkrebsnachsorge – Stiftung für das chronisch kranke Kind in Villingen-Schwenningen. Diese Stiftung wurde im Dezember 1990 von ihrem Vater Klausjürgen Wussow mitgegründet.
Darüber hinaus engagiert sie sich für weitere Hilfsorganisationen, darunter das SOS-Kinderdorf in Ungarn, Ärzte ohne Grenzen und das Hilfswerk Österreich. Dieses soziale Engagement zeigt eine weitere, für die Öffentlichkeit weniger sichtbare Seite der Schauspielerin, die sich ihrer Verantwortung bewusst ist.
Ein Leben für die Kunst und die Familie
Barbara Wussow hat es auf beeindruckende Weise verstanden, ihre Karriere als Schauspielerin mit einem erfüllten Familienleben in Ehe mit Albert Fortell und mit den Kindern Nikolaus und Johanna Fortell in Einklang zu bringen. Ihr Werdegang ist nicht nur eine Karrieregeschichte, sondern auch ein Stück deutscher Fernsehgeschichte. Vom Kind einer berühmten Schauspielfamilie wurde sie zu einem eigenständigen Star, der sich sowohl auf der Theaterbühne als auch im Fernsehen behaupten konnte.
Auch im Jahr 2025 ist Barbara Wussow weiterhin aktiv und begeistert ihr Publikum. Während ihre Tochter Johanna Fortell vielleicht einmal in die Fußstapfen der berühmten Familie treten wird, genießt Barbara Wussow die Zeit mit ihrer Tochter Johanna Fortell und der ganzen Familie. Die Geschichte von Barbara Wussow ist ein bewegendes Porträt einer Frau, die ihre Berufung gefunden hat und dabei nie vergaß, was im Leben wirklich zählt. Für die Tochter Johanna Fortell ist die Mutter ein großes Vorbild.
Ich hoffe, dieser Artikel gibt Ihnen einen umfassenden Einblick in das Leben und Wirken von Barbara Wussow. Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung!
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