Marie Luise Vollbrecht
Marie Luise Vollbrecht ist auch im Jahr 2025 eine prägende und kontroverse Stimme in der Debatte um Wissenschaftsfreiheit und biologische Geschlechter. Die promovierende Biologin meldet sich weiterhin in der Öffentlichkeit zu Wort, wie eine aktuelle Panel-Diskussion von August 2025 beweist . Dieser Artikel wirft einen Blick auf ihre aktuellen Aktivitäten und die neuesten Entwicklungen.
Marie Luise Vollbrecht 2025: Aktuelle Debatten und öffentliche Auftritte
Auch 2025 ist Marie Luise Vollbrecht in der öffentlichen Debatte präsent. Erst im August 2025 trat sie auf der SkepKon 2025, einer Konferenz für kritisches Denken, auf. Die Panel-Diskussion trug den Titel „Hexenjagd 2.0: Wenn Wissenschaftler zur Zielscheibe werden“ und beleuchtete am Beispiel von Marie Luise Vollbrecht, wie Wissenschaftler in digitalen Medien angegriffen und ihre Reputation zerstört werden kann . Dieser aktuelle Auftritt zeigt, dass der Fall Marie-Luise Vollbrecht nach wie vor als paradigmatisch für Debatten über Cancel Culture und Wissenschaftsfreiheit gilt.
Ihre akademische Laufbahn setzt Marie Luise Vollbrecht an der Humboldt-Universität zu Berlin fort, wo sie als Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Verhaltensphysiologie tätig ist . Ihre Forschung untersucht die Auswirkungen von Sauerstoffmangel auf die Gehirnzellen von Fischen . Zudem engagiert sich Marie Luise Vollbrecht in der Lehre und betreut Bachelor- und Masterstudierende .
Der rechtliche Sieg: Volbrechts Erfolg vor Gericht
Eine der bedeutendsten Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit für Marie Luise Vollbrecht war ihr Erfolg vor dem Berliner Verwaltungsgericht im Dezember 2023. Das Gericht untersagte der Humboldt-Universität, Teile einer Pressemitteilung weiterzuverbreiten, in der sich die Universität von den Meinungen der Biologin distanziert hatte .
Der Universität wurde untersagt, den Satz „Die Meinungen, die Frau Vollbrecht in einem ‘Welt’-Artikel am … vertreten hat, stehen nicht im Einklang mit dem Leitbild der HU und den von ihr vertretenen Werten“ weiter zu verbreiten . Das Gericht urteilte, dass dieser pauschale Distanzierungsversuch das allgemeine Persönlichkeitsrecht von Marie Luise Vollbrecht verletzte, da ihm eine tragfähige tatsächliche Grundlage fehlte . Die Universität legte keine Beschwerde gegen das Urteil ein . Für Marie Luise Vollbrecht und ihre Unterstützer war dieser Richterspruch ein wichtiges Zeichen gegen Cancel Culture an Universitäten.

Die Ursprünge der Kontroverse: Ein Rückblick
Die öffentliche Aufmerksamkeit um Marie Luise Vollbrecht begann im Jahr 2022. Auslöser war ein Gastbeitrag in der „Welt“ vom 1. Juni 2022, den sie mitverfasste und in dem die Autorinnen und Autoren dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk vorwarfen, Kinder zu indoktrinieren und wissenschaftliche Erkenntnisse zur Zweigeschlechtlichkeit in Frage zu stellen .
Kurz darauf, am 2. Juli 2022, sagte die Humboldt-Universität einen Vortrag von Marie Luise Vollbrecht mit dem Titel „Geschlecht ist nicht (Ge)schlecht – Sex, Gender und warum es in der Biologie zwei Geschlechter gibt“ im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften ab . Die Universität begründete dies mit Sicherheitsbedenken aufgrund angekündigter Proteste . Die Absage löste eine bundesweite Debatte über Wissenschaftsfreiheit und Cancel Culture aus . Die Universität bot an, den Vortrag im Rahmen einer Podiumsdiskussion nachzuholen. Marie Luise Vollbrecht hielt den Vortrag schließlich am 14. Juli 2022, verzichtete aber auf eine Teilnahme an der anschließenden Diskussion, da sie das Podium als unausgewogen ansah .
Wer ist Marie Luise Vollbrecht?
Marie-Luise Vollbrecht (*1989 oder 1990) ist eine deutsche Biologin. Sie studierte von 2011 bis 2016 Biologie an der Philipps-Universität Marburg, wo sie ihren Bachelor und Master erwarb . Bevor sie 2018 ihre Promotion an der Humboldt-Universität aufnahm, arbeitete sie am Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel . Neben ihrer Forschungstätigkeit blickt Marie Luise Vollbrecht auch auf umfangreiche Lehrerfahrung zurück, unter anderem an einer Privatschule und in der universitären Lehre.
Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten biografischen Stationen von Marie Luise Vollbrecht zusammen:
| Jahr | Ereignis | Bedeutung |
| 1989/1990 | Geburt | – |
| 2011 – 2016 | Biologiestudium in Marburg | Bachelor- und Master-Abschluss |
| 2016 – 2018 | Tätigkeit am GEOMAR, Kiel | Ozeanforschung |
| Seit 2018 | Promotion an der HU Berlin | Forschung zu Gehirnzellen von Fischen |
| Juni 2022 | Kontroverser „Welt“-Gastbeitrag | Beginn der öffentlichen Debatte |
| Juli 2022 | Absage des Vortrags „Lange Nacht der Wissenschaften“ | Auslöser der Cancel-Culture-Debatte |
| Dez. 2023 | Erfolg vor dem Verwaltungsgericht Berlin | Rechtswidrige Distanzierung der HU wurde untersagt |
| Aug. 2025 | Panel-Teilnahme auf der SkepKon 2025 | Aktuelle öffentliche Präsenz |
Mein Fazit: Mari -Luise Vollbrecht 2025 – Eine beständige Kontroverse
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Marie Luise Vollbrecht auch im Jahr 2025 das bleibt, was sie spätestens seit 2022 ist: eine polarisierende Figur an der Schnittstelle von Wissenschaft, Aktivismus und gesellschaftlichem Diskurs. Ihre aktuelle Präsenz auf Fachkonferenzen, ihre unvermindert kritische Haltung sowie ihr rechtlicher Teilerfolg gegen ihre eigene Universität zeigen, dass die von ihr angestoßene Debatte weiterlebt. Der Fall Marie-Luise Vollbrecht steht symbolisch für die tiefgreifenden Auseinandersetzungen um die Grenzen des wissenschaftlichen Diskurses und die Meinungsfreiheit an deutschen Hochschulen.
Ich hoffe, dieser Artikel gibt Ihnen einen umfassenden Überblick über die aktuelle Situation von Marie Luise Vollbrecht. Haben Sie noch weitere Fragen zu ihrer Forschung oder den kontroversen Debatten?
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